MineralienWende – das Buch zum Thema

Du möchtest Teil der MineralienWende sein und aktiv dabei mithelfen, dass wir umfassender, menschlicher Gesundheit ein entscheidendes Stück näher kommen? Dann kommst du an diesem Buch nicht vorbei! Denn darin erklärt Dr. Stefan Hügel einfach und umfassend, die enorme Bedeutung von Mineralien und Spurenelementen für unsere Gesundheit und warum diese in unseren Ackerböden, in Getreide, Obst und Gemüse zunehmend fehlen. 

Und dieses Problem betrifft uns alle! Denn wir entwickeln daraus einen chronischen Mikronährstoffmangel, der später oft Ursache für Krankheiten ist. 

In seinem Buch zeigt er auf Basis von über 270 wissenschaftlichen Studien gut verständlich erstmals das ganze Ausmaß sowie die wahren Ursachen unserer Mangelernährung auf. Das Beste: Er entwickelt einfache Lösungen, wie jeder von uns, seine Nahrung um Mineralien ergänzen kann. Vor allem aber, wie wir unsere Gärten und Äcker wieder vollständig mit Mineralien versorgen, damit wir keine Nahrungsergänzung mehr brauchen.

Ein echtes Muss also für jeden gesundheitsbewussten Mitforscher, der einen Beitrag zur MineralienWende leisten möchte!

Leseprobe gefällig?

Vorwort

Die faszinierenden Effekte von Mineralien und Spurenelementen auf die menschliche Gesundheit ziehen mich seit vielen Jahren in ihren Bann. Als ich anfing, tiefer in die Thematik einzutauchen, um mich gründlich mit dem derzeitigen Forschungsstand auseinanderzusetzen, war ich irritiert: Die positive Wirkung von Mineralien auf unsere Gesundheit tritt oft erst bei viel höheren Dosierungen auf, als es derzeit offiziell empfohlen wird. Ebenso fand ich Spurenelemente mit beeindruckenden therapeutischen Effekten, die dennoch verboten oder kaum bekannt sind. Wie kann das sein?

Laut einer Vielzahl von Studien hängt die Boden- und Pflanzengesundheit eng mit der des Menschen zusammen. Wir und die Pflanzen haben einen gemeinsamen Nenner: den sehr ähnlichen Bedarf an Mineralien und Spurenelementen. Aber auch hier steht die Düngeverordnung zum Teil in starkem Kontrast zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen: Einige Mineralien, die für die Gesundheit von Boden, Pflanze und Mensch eine essenzielle Rolle spielen, dürfen entweder nicht in der erforderlichen Dosierung oder überhaupt nicht gedüngt werden.

Mir wurde bewusst, dass es sich um eine systembedingte Krise handelt: Die Gesundheit des Bodens muss in Harmonie gebracht werden, um die Gesundheit der Menschen zu ermöglichen! Die Gesundheit des Bodens ist ein unterschätzter Faktor, und Spurenelemente sind dabei das A und O. Wenn die Äcker damit perfekt versorgt sind, können uns die Pflanzen alles geben, was wir brauchen.

Leider machen uns die derzeitigen gesetzlichen Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft einen Strich durch die Rechnung; sie garantieren den fortschreitenden Verfall von Mensch und Umwelt.

Diese Entwicklung können und müssen wir umkehren. Noch haben wir Zeit, um einen neuen Weg in die Zukunft einzuschlagen. Alles, was es dazu braucht, ist die Geisteshaltung, gängige Überzeugungen zu hinterfragen und die Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen, die bereits beim Boden beginnt.

Dieses Buch ist mein Versuch, das notwendige Gesamtbild zu vermitteln, um somit ein Manifest zur Revolution unserer derzeitigen globalen Agrarkultur zu schaffen. Und glauben Sie mir, das war ein langer, steiniger Weg. Die Welt der wissenschaftlichen Literatur wird von hunderten Marketinginteressen beeinflusst, Betrug und Manipulation stehen an der Tagesordnung. Zahlreiche Studien sind schlichtweg schlecht durchdacht und ihre Ergebnisse nichtssagend. Ich habe tausende von Studien durchforstet, um die relevantesten zu finden. Traurigerweise enthält das Meiste, was heutzutage veröffentlicht wird, aus verschiedenen Gründen kaum brauchbare Information. Teilweise sind selbst die hier aufgeführten nicht so solide in der Aussagekraft, wie ich es mir wünschen würde. Dennoch bilden sie eine gute Andeutung dessen, was sein könnte.

Ich möchte Sie dazu ermutigen, nicht alles zu glauben, was sie schwarz auf weiß lesen. Hinterfragen Sie es! Jeder Theorie, jedem Konzept und jeder Behauptung, die ich aufstelle, können Sie selbst auf den Grund gehen: alles basiert auf Studienergebnissen, die ich nachvollziehbar zitiere, damit Sie sich ihr eigenes Bild machen können. Abgesehen davon: haben Sie bitte den Mut sich Ihres gesunden Menschenverstandes zu bedienen!

Die „Wissenschaft“ hinter Mineralien und Spurenelementen in Ernährung und Landwirtschaft

Biologische Organismen bestehen hauptsächlich aus Wasser und organischen Molekülen wie Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen. Diese Stoffe bestehen aus den organischen Grundelementen Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff und Stickstoff (sowie Schwefel in Proteinen). Etwa 96 % der Masse des menschlichen Körpers bestehen ausschließlich aus diesen Elementen in Form von Wasser und organischen Molekülen. Die restlichen 4 % sind Mineralien (Makromineralien) und Spurenelemente (Mikromineralien). Die größere Fraktion, die (Makro-)Mineralien, umfassen Kalzium, Phosphor, Kalium, Schwefel, Natrium, Chlor und Magnesium. Die andere, kleinere Fraktion, umfasst die Spurenelemente.

Es besteht allgemeiner Konsens darüber, dass wir alle sieben Makromineralien benötigen. Bei den Spurenelementen hingegen gehen die Meinungen weit auseinander. Einige von ihnen werden als essenziell bezeichnet, d.h. man kann nicht ohne sie leben, andere hingegen sind es nicht. Dann gibt es bedingt essenzielle Elemente, die nur unter bestimmten Umständen benötigt werden, und nützliche Elemente, die nicht benötigt werden, aber eine mögliche positive Auswirkung auf unsere Gesundheit haben.

Die Weltgesundheitsorganisation, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation und die Internationale Atomenergie-Organisation haben sich zusammen getan und die folgende Definition vorgeschlagen: „Ein Element wird als essentiell für einen Organismus angesehen, wenn die Verringerung seiner Exposition unter einen bestimmten Grenzwert dauerhaft zu einer Verringerung einer physiologisch wichtigen Funktion führt oder wenn das Element integraler Bestandteil einer organischen Struktur ist, die eine lebenswichtige Funktion im Organismus erfüllt  [161].“

Bei Pflanzen ist die Situation ähnlich. Die Definition für Essenzialität wurde von Arnon und Stout 1939 vorgeschlagen und setzt sich aus drei Bedingungen zusammen [13]: „Ein Element wird nicht als essenziell angesehen, es sei denn

  • ein Mangel an ihm macht es der Pflanze unmöglich das vegetative oder reproduktive Stadium ihres Lebenszyklus abzuschließen;
  • ein solcher Mangel ist spezifisch für das betreffende Element, und kann nur durch die Zuführung dieses Elements verhindert oder korrigiert werden; und
  • das Element ist direkt an der Ernährung der Pflanze beteiligt, ganz abgesehen von seiner möglichen Wirkung bei der Korrektur eines ungünstigen mikrobiologischen oder chemischen Zustands des Bodens oder eines anderen Kulturmediums.“

Nach diesen Definitionen gibt es also Elemente, die sowohl für Menschen als auch für Pflanzen oder lediglich für einen von beiden essenziell sind. Und dann gibt es noch Elemente, die nicht als essenziell gelten, aber nachweislich positive Effekte bei Menschen und Pflanzen haben, wie in Abbildung 1.6 dargestellt.

Als ich diese Definitionen zum ersten Mal las, schossen mir sofort tausend Fragen durch den Kopf: Ist ein Knochen, der härter ist als der durchschnittliche Knochen von physiologischer Bedeutung? Was ist mit überdurchschnittlicher Intelligenz? Ist das eine lebenswichtige Funktion? Oder ist sie überflüssig?

Über den Autor

Dr.-Ing. Stefan Hügel ist Bioverfahrenstechniker und wissenschaftlicher Leiter und Gründer des Vereins MineralienWende. Er leitet Versuche zur Wirkung von Spurenelementen auf die Pflanzengesundheit und forscht an innovativen zukunftsfähigen Agroforstsystemen. Darüber hinaus hält er Seminare über die gesundheitliche Bedeutung von Mineralien und Spurenelementen für die menschliche Gesundheit und berät landwirtschaftliche Betriebe, um durch gezielte Düngung von Spurenelementen die Stresstoleranz und Krankheitsresistenz der Feldfrüchte zu verbessern.

Stefan Hügel wurde 1990 in Neustadt a. d. Aisch geboren. Schon von klein auf faszinierten ihn Pflanzen und Pflanzenzucht. Als er mit 16 Jahren begann, intensiv Sport zu treiben, rückte gesunde Ernährung in seinen Fokus. So entstand seine Leidenschaft für den Zusammenhang von Gesundheit, Lebensmittelqualität und Landwirtschaft.

Studiert hat Dr. Hügel Life Science Engineering an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und im Masterstudiengang Bioverfahrenstechnik an der Technischen Universität Hamburg (TUHH). Am dortigen Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz schrieb er nicht nur seine Masterarbeit sondern promovierte auch über das Thema Schwimmpflanzen als ressourcenschonende Tiernahrung mit erhöhter Nährstoffqualität.

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